
Zwetschgen lecker verpackt: Zwetschgenknödel
Noch mehr Zwetschgen, noch ein Klassiker mit Zwetschgen – Zwetschgenknödel!

Für viele eine Nachspeise aber für viele auch ein Hauptgericht und immer am leckersten mit Vanillesoße. Rezepte gibt es viele, am deutlichsten unterscheiden diese sich in der Zubereitung des Teiges. Meist umhüllt man die Zwetschgen mit einem Kartoffelteig, häufig auch mit einem Quarkteig. Wir haben einmal mehr auf das Rezept von Oma Karin zurückgegriffen und machen unsere Zwetschgenknödel mit einem Kartoffelteig aus mehlig kochenden Kartoffeln.

Für 10-12 Knödel benötigt ihr: 1 kg mehlig kochende Kartoffeln, 40-50 g Kartoffelmehl, 3 Eigelb, 30 g zerlassene Butter und eine Prise Salz. Die Kartoffeln mit der Schale weich kochen und nach dem Abgießen im Topf ausdampfen lassen, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Nochmals etwas ausdampfen lassen und die restlichen Zutaten unterarbeiten. Zunächst nur etwa 40 g Kartoffelmehl zugeben, wenn der Teig noch zu feucht ist, mehr zugeben. Der Teig darf nicht mehr kleben. 10-12 Zwetschgen entsteinen und in jede Zwetschge ein Stück Würfelzucker stecken. Den Teig in 10-12 gleich große Stücke teilen (je nach Größe der Zwetschgen), flach drücken, Zwetschge darauf legen und einen Knödel formen. Die Zwetschgenknödel in kochendem Wasser 12-15 Minuten kochen. Währenddessen 100 g Butter schmelzen und 100 g Semmelbrösel darin bräunen. Die fertigen Knödel in den Bröseln wälzen. Vanillesoße oder ein Zwetschgenkompott dazu – da hat sogar der graueste Herbsttag etwas Gutes!
